Meine Vorgaben für einen neuen Versuch schöne Kugeln zu erzeugen waren wie im letzten Beitrag genannt

“ISO100, Restlicht nutzen, Selbstbauequipment, evtl. RGB-LEDs”

Und wie man das so kennt habe ich mich selber nicht dran gehalten.

1. ISO 400 um genügend Aufhellung durch meinen 550EX zu erhalten (rot/blau im Brückenbogen)

2. zu spät raus gegangen. Restlicht war minimal (nur am Himmel erkennt man die nächtliche Lichtverschmutzung)

3. Selbstbauequipment ist gebaut nur der Akkuhalter wird noch geliefert.

4. RGB-LEDs noch nicht vorhanden

Aber ich konnte es einfach nicht mehr abwarten und wollte neue Orbs erzeugen. Leider hat der Blitz mit grüner Folie der auf den linken Mauerteil gerichtet war nicht zuverlässig ausgelöst.

Hier zwei neue Ergebnisse:

lightpainting003

f2.8 122s

lightpainting004

f2.8 85s

Im nächsten Beitrag möchte ich das Equipment vorstellen, mit dem solche Bilder zu erreichen sind.

Vom 30.09.2011 bis zum 03.10.2011 waren wir in Holland auf Jugendtour. Natürlich war auch wieder alles mögliche an Fotoequipment dabei. Nach dem Lagerfeuer hatten wir dann die Idee die Nebelfelder über den Wiesen mit LED-Taschenlampen anzuleuchten und zu fotografieren. Diese Idee stellte sich als nicht so toll heraus und es kam nichts brauchbares dabei herum. Doch die Taschenlampe half der Erinnerung auf die Sprünge. Lichtkugeln und mit der Taschenlampe geschriebene Texte waren also nun das Ziel. Kurz “Lightpainting”. Lightpainting bedeutet, dass man eine Langzeitbelichtung erstellt bei der man künstliche Lichtquellen (hier die LED-Lampe) nutzt um Konturen oder Figuren zu malen.

Bestimmt kennt ihr alle Fotos von so genannten Orbs. Hier einige Beispiele:

Orb 1

Orb 2

Orb 3

Das Ziel war also klar. Schnell haben wir eine Kordel gefunden, um die Taschenlampe daran schwingen zu können und es ging los. Die ersten Ergebnisse sind noch nicht gerade das was ich mir vorstelle. Zunächst wurde die ISO viel zu hoch gewählt was bei längeren Zeiten zu extremem Bildrauschen führt. Ausserdem war es um 1-2 Uhr nachts einfach zu dunkel um auch die Umgebung mit einzubeziehen. Nach vielen Anläufen in denen Lars sich alle Mühe gegeben hat Kugeln zu erzeugen habe ich mich immer näher an die richtigen Einstellungen heran getastet.

Bei der ganzen Aktion kamen dann ganze 2 Fotos herum, die man als Ansatz akzeptieren kann. Ausserdem hat die ganze Aktion Lust auf mehr gemacht. Genutzt wurde meine 350D mit dem 14mm 1:2,8 von Walimex. Auf einem Gorillapod installiert und mit Funkauslöser ausgestattet wurde die Kamera bei Blende ~22 und “bulb”-Modus aufgestellt.

Das erste Foto wurde 8 Sekunden belichtet:

lightpainting001

Das zweite Bild wurde um eine Komponente erweitert. Die Kamera wurde ausgelöst, ein Blitz (aus dem 550EX) gezündet und danach auf dem Wagen die Kugel “gemalt”. Leider bin ich zu früh (vor dem Blitz) ins Bild gelaufen und musste daher einiges wegschneiden. Die Belichtungszeit lag hier bei 43 Sekunden.

lightpainting002

Nach diesen ersten Erfahrungen steht fest, dass ich so etwas noch einmal machen werde. Dabei gilt beim nächsten mal: ISO100, Restlicht nutzen, Selbstbauequipment, evtl. RGB-LEDs.

Besten Dank auf jeden Fall an Lars, Holger, Andi und Leo für Ideen und Vorschläge was noch drin ist. Gerade Lars hat sich auch größte Mühe gegeben seinen Arm kreisen zu lassen.

In der nächsten Zeit werde ich meine erste DIY-”LED-Schleuder” vorstellen und hoffentlich bald bessere Ergebnisse.

Nach der wirklich grandiosen Show von URBANATIX in Gelsenkirchen ging es dann wieder zurück nach Bochum ins Deutsche Bergbaumuseum. Dort haben wir den Abend dann bei einer Feuershow und Feuerwerk ausklingen lassen.

Leider war es ziemlich eng und somit die Möglichkeiten zu fotografieren wirklich begrenzt. Das anschließende Feuerwerk wurde fast senkrecht über die Köpfe abgeschossen.

Einen kleinen Eindruck gibt es hier:

Am 09. Juli war es mal wieder soweit und die ExtraSchicht machte das Ruhrgebiet zu einem einzigen Showroom.

Nach einer langen Pause hier im Blog durch Klausurphasen und ein sehr volles Semester möchte ich die Chance nutzen und ein paar Eindrücke präsentieren.

Begonnen haben wir mit einem kleinen Abstecher zur Jahrhunderthalle in Bochum. Dort haben wir uns Klavierkonzerte und Comedy angesehen und sind dann zum Nordsternpark Gelsenkirchen gefahren.

Um 22 Uhr wurde ein etwa einstündiger Ausschnitt aus dem Programm von URBANATIX.

Natürlich konnte ich mir das Fotografieren nicht verkneifen. Meine EOS 350D kam zwar an ihre Grenzen (hohe ISOs) aber mit 85 1.8 sind doch ein paar Fotos entstanden die in Webauflösung zu präsentieren sind.

Viel Spass mit diesen Eindrücken:

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Wie im Artikel “Einführung Ägypten” angekündigt werde ich in nächster Zeit Stück für Stück einen Überblick über unseren Urlaub in Ägypten geben. Da ich noch keine vorzeigbaren Fotos des Wasserdichten DSLR-Beutels habe ziehe ich den Artikel über unser Hotel vor.

Unser Hotel war das Coral Beach Rotana Resort in Hurghada. Das Hotel liegt im südlichsten Teil der Stadt und bildet fast den Abschluss.

Um den Artikel etwas zu strukturieren werd ich die Fotos nicht chronologisch anordnen.

Angekommen im Hotel geht es durch die Lobby:

Kommt man aus der Lobby in das Hotelgelände erstreckt sich vor einem ein großer Platz auf dem auf der einen Seite eine Bühne für das Animationsprogramm und auf der anderen Seite eine kleine “Einkaufsstrasse” zu finden sind. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der größere der beiden Pools in der Anlage (benutzt haben wir keinen von beiden).

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von dort aus geht es durch eine grüne Parkanlage mit allen möglichen Palmen und anderen Pflanzen zum Bungalow:

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Das Bungalow bietet alles was man im Urlaub benötigt. Im Eingangsbereich steht ein Kleiderschrank neben dem eine Nische für Koffer vorhanden ist. Im Hauptraum stehen 2 Doppelbetten die genug Platz bieten. Eine Schiebetür führt auf die Terasse. Vom Eingangsbereich aus geht es ins Bad mit Dusche.

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In einem Urlaub in Ägypten steht allerdings nicht das Zimmer im Vordergrund. Der Hoteleigene Strand bietet alles was man braucht. Etliche feste Sonnenschirme bieten genug Schatten um es auf den Liegen sehr gut aushalten zu können. Um mehr Ruhe zu haben und nicht komplett im Wind liegen zu müssen gibt es an den Schirmen halbrunde Trennwände aus einem Holzgeflecht.

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In den zum Hotel gehörenden Buchten liegen die Tauchboote und können Surfstunden genommen werden. Schwimmen waren wir hier nur einmal um den ersten Test der Schnorchelausrüstung zu machen.

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Ab diesem Zeitpunkt haben wir uns nur noch im Hotelleigenen Riff aufgehalten.

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Schonmal kommt ein Küstenreiher oder ein paar Möwen vorbei.

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Am Abend kann man den Sonnenuntergang über dem Strand und der Bucht bewundern. Auffällig ist, dass die Zeit des Sonnenuntergangs viel kürzer ist als hier in Deutschland, da die Sonne eine steilere Bahn hat.

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So ein fauler Tag am Strand kann einen schon hungrig machen also gehts ins Restaurant.

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Auf dem Weg zum Bungalow kann man im dunkeln bewundern, wie sich an den Beleuchtungen der Bungalows etliche Geckos tummeln. Vermutlich handelt es sich dabei um den Zwergwüstengecko.

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Dieses Jahr habe ich es endlich mal geschafft mit meiner Kamera zum Feuerwerk der Cranger Kirmes zu kommen. Das war ja dieses Jahr aufgrund der 5 Feuerwerke auch nicht die größte Kunst…

Dabei hatte ich aber nur kleines Gepäck und war auch recht spät und hatte nicht die Möglichkeit den besten Standplatz zu finden. Dabei hatte ich nur die Kamera mit EF 85mm 1:1.8 und das GorillaPod. Hab das Stativ ums Geländer gewickelt. Sinnvoller Weise hatte ich den Kabelauslöser zuhause gelassen. Die Belichtungszeiten lagen so bei circa 1-3 Sekunden bei einer Blende zwischen 8 und 11.

Das waren meine ersten Erfahrung mit Feuerwerkfotografie. Es passt noch nicht alles aber so konnte ich sehen worauf zu achten ist. Beim nächsten mal wirds besser…

Aber nun endlich die Fotos:

Da ich nicht Fotografie studiere, haben diese beiden Dinge erstmal nichts miteinander zu tun. Aber wie ist das noch, wenn man unmotiviert ist, findet man bei allem einen Weg es mit dem Hobby zu verknüpfen.

In meiner Arbeit wird ein Umbau an einer defekten Pumpe bearbeitet. Die defekten Teil wurden mir übergeben. Und da man ja dem Leser vermitteln muss worum es geht mussten Fotos her. Das kam mir natürlich nur recht! Gut das die zerstörten Pumpenteile noch aufgetaucht sind!!Tja, aber jetzt habe ich einige Metallteile in Formaten von 20 mm x 50 mm bis 100 mm x 100 mm. Und jetzt???

Bisher habe ich mich nie mit dem Thema Produktfotografie beschäftigt. Wie bekomme ich die Teile so ausgeleuchtet, dass sie sich plastisch aus der Seite meiner Bachelorarbeit (war ja eigentlich der Grund…) abheben. Und das auch noch mit teils glänzenden Metallstücken. Kurz siegte die Vernunft (bezogen auf die Arbeit) und ich nahm einen Durchlichtschirm zur Hand. Das Ergebnis gefiel mir ganz und gar nicht.  Zu ungleichmässig ausgeleuchtet und zu harte Schatten. Diese Versuche habe ich hier im Büro gemacht. Also zum Feierabend den Schrott eingepackt, in der Hoffnung, mehr raus holen zu können. Zuhause angekommen kam mir dann die Idee einen zweiten Schirm hinzu zu nehmen, und wie ein Zangenlicht zu nutzen. Um den Untergrund schön weiß zu haben hab ich einfach (war gerade nichts anderes parat) ein weißes Blatt genommen.

Also in Kurzfassung:

- 2 Blitze

- je mit Durchlichtschirm

- gleiche Blitzleistung

- als Zangenlicht aufgebaut

- nah ran mit den Schirmen

- weißes Papier als Untergrund

- Schrotteile sauber ausrichten!

- von oben zwischen den Schirmen hindurch fotografieren.

Um das bildlich zu verdeutlichen, hier eine Aufbaugrafik:

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So und jetzt soll es auch endlich die Fotos zu sehen geben, die dabei zustande gekommen sind:

Wen genauer interessiert um was es sich handelt dem möchte ich hier eine kurze Beschreibung geben.
Bei den Teilen handelt es sich um Komponenten einer Schrägscheibenaxialkolbenpumpe. Eine Animation wie sie arbeitet findet man hier.

Die Bilder zeigen die Kolben mit den Gleitschuhen. Dabei ist deutlich der defekt zu erkennen. Die Kolben werden durch zu geringe Schmierung zu heiß verlieren ihre Gleitfläche und infolge davon reißt irgendwann das ganze Kugelgelenk ab.

Die anderen Bilder zeigen die Schrägscheibe. Auf dieser sieht man die Riefen die die Kolben ziehen. Bei der Pumpe kann der Winkel der Schrägscheibe verstellt werden. Auch hier sieht man eindeutig die Schäden.

Oh man was bin ich für ein Blogger…schon lange kein neuer Artikel mehr veröffentlicht. Rausreden kann ich mich da wohl nicht. Auch mein Design ist noch nicht verbessert und so weiter….

Aber im Moment muss ich mich doch leider irgendwie viel zu viel um meine Bachelorarbeit kümmern.

Dennoch möchte ich mal noch ein paar Bilder zeigen die alle schon einige Zeit auf Speichermedien verweilen. Dadurch das ich einfach mal in mein Archiv greife kann man auch schlecht vorweg sagen was das für Fotos sind. Von Nachtfotos über Tiere bishin zu “Tabletop”… einfach mal alles was vor längerer Zeit recht bewusst entstanden ist.

Aber jetzt die Fotos:

Gestern war der neue A380 der Lufthansa in Düsseldorf. Nach einigen technischen Problemen von denen ihr hier etwas lesen könnt hab ich dann ein paar Bilder vom Parkdeck des Parkhauses P7 machen können. Und wieder einmal musste ich feststellen aus meinem alten Tele kommt nur Matsch! Die Bilder sind also sogenannte NMZ-Bilder was für N(ur)M(al)Z(eigen) steht. Ich bin mit den Bilder alles andere als zufrieden und das durchgucken hat mir nur wieder schmerzlich vor Augen geführt das ich ein neues Tele brauche. Wer also ein 70-200 2,8 L IS II oder ein 100-400 L IS zu verschenken hat kann sich gerne bei mir melde… ;)

Gestern wurden etwa 100.000 Gäste in Düsseldorf erwartet.
So aber jetzt die paar Bilder. Alle unscharf und erst nach dpp halbwegs mit Kontrast…

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