Und ein neuer Ausrüstungsartikel! Ich habe mich ja mit der Technik des Malens mit Licht (“Lightpainting”) beschäftigt und heute möchte ich die Ausrüstungsgegenstände zeigen und beschreiben die mich dabei unterstützt haben.

Nachdem erste Versuche mit einer schwereren LED-Taschenlampe nicht zu den gewünschten Erebnissen führte musste etwas neues her. Zunächst habe ich irgendwo in einer Schublade ein Feuerzeug mit 3er LED-Lampe gefunden. Diese habe ich vom Feuerzeug gerennt und an eine Kordel gebunden. Um das Teil besser auf der Kreisbahn drehen zu können habe ich die Lampe mit einem Spigot beschwert. Das größten Probleme mit dieser Lampe sind allerdings, dass sie mit exotischen Knopfzellen betrieben wird und das die Lampe nur direkt an den LEDs zu schalten ist. Es ist also unmöglich, ohne “falsche” Lichtbahnen zu erhalten die Lampe ein beziehungsweise aus zu schalten.

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Die ideale Drehgeschwindigkeit ist die kleinstmögliche, da man dann die Lampe besser Kontrollieren kann. Theoretisch kann diese Geschwindigkeit mit Hilfe des Gewichts und der Erdbeschleunigung berechnet werden.

Um auch farbige Lichtkugeln erzeugen zu können kann man auch farbige LED nutzen. Als Weihnachtsdeko hatten wir noch eine kurze LED-Lichterkette die mit Mignons betrieben wird. Durch die Anzahl an LEDs wirkt die Kugel viel dichter da sich die Lichtspuren überschneiden. Auch hier kommt das Spigot zum Einsatz. Ein großer Vorteil dieser Variante ist die Schaltmöglichkeit am Batteriefach.

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Um eine Kombination aus beidem zu erhalten habe ich einen LED-Würfel gebaut. Weder schön noch elektrisch korrekt aber funktional. Fünf mal habe ich je vier weiße LEDs auf einem kleinem Platinenquadrat verlötet. Diese fünf Platinenteile habe ich ganz plump mit Schmelzkleber zu einem Würfel verklebt und an ein Kabel mit Batteriehalter (mit integriertem Schalter) gelötet. Somit hat man einiges an Licht und kann mit der einen Hand drehen und mit der anderen schalten.

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Noch geplant ist der Bau einer RGB-LED-Lampe mit PWM-Ansteuerung um stufenlos Farbe und Helligkeit wählen zu können. Die LEDs sind da nur die PWM-Ansteuerung braucht noch etwas bastelei.

In der letzten Zeit habe ich mich mal wieder an den Lötkolben gesetzt und ein paar Dinge an meinem Equipment verändert.

Ichweise darauf hin, dass ich mir nicht sicher bin was die rechtliche Situation bei der Manipulation des Senders angeht. Es gibt genaue Vorschriften über die frei zu nutzenden Frequenzbänder sowie die maximalen Sendeleistungen. Ich werde mich damit noch beschäftigen und hier informieren. Zuständig ist die Bundesnetzagentur.

Seit einiger Zeit nutze ich die Cactus Flash Trigger in der Version 2. Ich besitze einen Sender und je einen Empfänger der Version V2 (auch für hohe Triggerspannung geeignet) und V2s (nur bis 6V Triggerspannung). Bei meiner letzten Tour auf der ich mich am Lightpainting versucht habe gab es jedoch einige Probleme mit der Zuverlässigkeit und die Blitz haben nicht wie gewünscht ausgelöst. Ausserdem wollen die Blitzauslöser mit CR2-Batterien gefüttert werden. Daher waren zwei Umbauten geplant.

1. Spannungsversorgung über 2xAA-Akkus (Eneloop):

Im Elektronikwunderland konnte ich zwei Batteriehalter aufstöbern. Einer mit Schalter und festen Adern und ein offener mit Batterieclip. Diese habe ich so an die internen Kontakte gelötet, dass nun entweder CR2 oder 2xAA genutzt werden kann. Die Batteriehalter habe ich dann mit Schmelzkleber am Deckel der Funkauslöser festgeklebt. Und so sieht das dann aus:

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2. Erhöhung der Zuverlässigkeit und Reichweitenerhöhung:

Um die Zuverlässigkeit des Systems zu verbessern und auch noch ein bisschen was für die Reichweite zu tun habe ich mich entschieden die Antenne des Senders zu verbessern. Ideale Verhältnisse schafft man mit einer Antenne, die der Wellenlänge λ entspricht. Die Sender sind mit 433MHz angegeben. Daraus resultiert eine Wellenlänge von 69,3cm. Um möglichst nah an den theoretischen Wert heran zu kommen habe ich also die Antenne auf der Platine vermessen und die Differenz als Leitung angelötet. Um die Mine eines Kugelschreibers gewickelt konnte ich die Antenne noch im Gehäuse des Senders unterbringen. Andere Nutzer dieses Sets bauen auch eine Wurfantenne oder eine kleine Stabantenne ein. Erste Tests hier in der Wohnung zeigten eine gute Zuverlässigkeit. Ein erster Praxistest steht noch aus. Hier kann man den Umbau erkennen:

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Noch offen:

Ich möchte einen Blitzadapter mit PC-Synckabel nutzen um die Blitze auf ein Stativ zu setzen (ein Stativhalter der Empfänger ist schon heraus gebrochen) und die Empfänger dann an einem kurzem Band am Stativ aufzuhängen.

Das Jahr neigt sich seinem Ende. Und damit findet auch das Projekt “Picture of the Day”. Dieses Fotoprojekt ist dieses Jahr das, dass mich am stärksten beeindruckt hat.

Wirklich großen Respekt habe ich davor, dass der Fotograf Markus Schwarze wirklich jeden Tag für ein Portrait auf seinem Projekt-Blog gesorgt hat. Begonnen hat das Projekt im Dezember 2009. Wirklich spannend was der Fotograf für Menschen getroffen und portraitiert hat. Und auch die Entwicklung die man in den Fotos sehen kann ist sehr interessant. Ich kann nur empfehlen sich die qualitativ hochwertigen Portraits in Ruhe anzusehen. Auch die zu jedem Bild veröffentlichten Geschichten sind spannend und bieten Einblicke in dieses großartige Projekt.

Gerade in dieser dunklen Jahreszeit sticht auch heraus, dass kein Blitz zum Einsatz kommt, sondern ganz gezielt das vorhandene Licht eingesetzt wird.

Bald soll ein Buch erscheinen, dass dieses Projekt beinhaltet. Auch ein neues Projekt ist angekündigt und wird wohl am 01.01.2011 im Blog des Fotografen veröffentlicht.

Aber nun kommt endlich der Link. Hier gibt es das gesamte Projekt.

So endlich habe ich mich mal zusammen gerissen und einmal Produktfotos für das DiCAPac WP-S10 zu machen. Hier möchte ich jetzt wie in der Einführung angekündigt ein wenig zu meinen Erfahrungen mit diesem Wasserdichten Beutel für Spiegelreflexkameras schreiben.

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Die Kamera wird in den Beutel eingeschoben. danach wird ein “Zipverschluß” geschlossen um den ersten Schutz vor Wasser zu bieten.

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Ist der Verschluss ordnungsgemäß zugezogen worden wird der obere Teil des Beutels zusammengerollt bis der Klettverschluss an dieser Rolle gegen die am Beutel befestigte Lasche stößt. Der Klettverschluss wird möglichst sauber zugedrückt.

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Jetzt wird noch der Hauptklettverschluss geschlossen und der Beutel ist fertig für den Schnorchel/Tauchgang (allerdings nur bis maximal 5 Meter Wassertiefe)

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Man sollte allerdings auch darauf achten, dass die Frontlinse dicht verschraubt ist.

Aber nun zum Handling:

Wer schon einmal eine Kamera mit Handschuhen bedient hat kann sich vorstellen wie viel schwieriger dies unter einer Plane aus zähem Material ist. Die Steuerelemente an der Oberseite (Programmwahlrad, Ein/Ausschalter,…) sind von aussen so gut wie gar nicht zu bedienen. Die Rückseite der Kamere ist zum Großteil durch eine klare Folie sichtbar. Aber hier gezielt Tasten zu drücken ist etwas schwierig.

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An Land kann man allerdings schon die wichtigsten Funktionen erreichen. Die Grundeinstellungen der Kamera (ISO, Programmwahl, Zeit/Blende, …) sollten also an Land vorgenommen werden.

Zur Bedienung des Auslösers ist an der Seite des Beutels ein Fingereinlass vorhanden. Dieser bietet die Möglichkeit das Wahlrad am Auslöser und den Auslöser zu erreichen. Auch der “Schlauch” in dem das Objektiv Platz findet hat zwei solche Eingriffe.

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Allerdings gibt es dabei einiges zu beachten. Zum einen ist aus meiner Sicht manuelles Fokussieren unter Wasser unmöglich. Zum anderen ist, um zoomen zu können, ein Objektiv notwendig, dass die Baulänge nicht verändert. Auch beim Fokussieren darf das Objektiv die Länge nicht ändern. Dadurch wird die Objektivauswahl geringer. Ausserdem ist zu beachten, dass unter Wasser durch unterschiedliche Brechungsindizes ein Lupeneffekt eintritt. Daher ist zu empfehlen eine geringe Brennweite zu wählen.

Aber nun zum Verhalten des Beutels im Wasser:

Taucht man nun mit dem Beutel ins Wasser drückt der Wasserdruck schon bei leichtem eintauchen die Frontlinse des Beutels gegen das Objektiv (deswegen keine Längenänderung bei Zoom oder Fokus möglich).

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Aber wie arbeitet man nun mit solch einem Beutel? Ich will nicht verschweigen, dass es mühsam ist zu gewünschten Ergebnissen zu kommen. Die Schwierigkeiten fangen schon an, wenn man eine Kamera ohne Liveview besitzt (oder die Lichtverhältnisse kein ablesen des Displays zulassen). Da ich mit einer Canon 350D unterwegs bin trifft ersteres auf mich zu. Ich muss also durch den Sucher sehen um zu kontrollieren was ich fotografiere. Und dabei tauchen direkt diverse Schwierigkeiten auf. Mit der Unterkante des Beutels drückt man sich den Schnorchel halb aus dem Mund (eventuell ohne Batteriegriff besser). Dazu kommt noch, dass der Abstand zwischen Auge und Sucher durch die Maske recht groß ist. Das führt dazu, dass nicht der komplette Sucher mit dem Auge zu erfassen ist. Eine Ausschnittsauswahl ist somit nicht wirklich möglich. Dadurch, dass die Kamera einen ziemlich dunklen Sucher besitzt ist auch das genaue Fokussieren schwierig. Dies wird noch schwieriger wenn zwischen Auge und Kamera Licht seitlich in die eintritt. Das wirkt alles ganz so als sei fotografieren nicht möglich. Das ist allerdings falsch. Diese Nachteile haben einfach zur Folge, dass man erst ein paar Erfahrungen sammeln muss. Dazu gehört in welche Richtung ich ohne Streulicht fotografieren kann. Ausserdem merkt man nach den ersten Versuchen wie viel des Sucherbildes im Blickfeld fehlt. Mit Zeit, Geduld und etwas Übung kann man zumindest einige nette Schnappschüsse machen.

Fazit:

Für mich ist dieser Beutel die Möglichkeit in einem Bereich den ich wenn überhaupt einmal im Jahr bearbeite einige nette Urlaubserinnerungen mit nach Hause zu bringen. Und dafür lohnt sich der Aufwand. Die Vorstellung aus dem Urlaub in Ägypten wiederzukommen und kein Foto der herrlichen Unterwasserwelt zu haben ist nicht gerade angenehm. Ich habe also in Ägypten massig Ausschuss produziert aber einige nette Erinnerungen sind dabei herum gekommen. Und dafür hat sich die Anschaffung allemal gelohnt!

Naja so ganz stimmt das nicht…

Aber erstmal die Fakten. Wer sich mit digitaler Fotografie beschäftigt hat bestimmt schon einmal den Namen “Capture One” (kurz: C1) gehört. Bei dieser Software handelt es sich um einen RAW-Konverter, der beliebt ist. Wie gut er wirklich ist weiß ich selbst noch nicht. Aber gerade im Umgang mit Hauttönen und dem Schärfen soll dieser Konverter den anderen einen Schritt voraus sein. Bisher benutze ich selber den canoneigenen RAW-Konverter DPP (DigitalPhotoProfessional).

Und jetzt lass ichd en Knoten so langsam platzen. Wie kommt man nun kostenlos an diese Software (Preis ~100€)?

Die aktuelle Ausgabe der “ProfiFoto” (Nr.9/10) beinhaltet die Vollversion (Win/Mac). Der Preis beträgt also 7,80€ wobei man noch eine gute Fotozeitschrift oben drauf bekommt… (oder andersrum).

Wer mehr über C1 erfahren möcht (unterstützte Kameras; …) kann hier bei Michael Gelfert vorbei schauen. Auch was Tutorials und Lichtsetups angeht ist sein Blog immer eine Reise Wert!

Dieses Jahr habe ich es endlich mal geschafft mit meiner Kamera zum Feuerwerk der Cranger Kirmes zu kommen. Das war ja dieses Jahr aufgrund der 5 Feuerwerke auch nicht die größte Kunst…

Dabei hatte ich aber nur kleines Gepäck und war auch recht spät und hatte nicht die Möglichkeit den besten Standplatz zu finden. Dabei hatte ich nur die Kamera mit EF 85mm 1:1.8 und das GorillaPod. Hab das Stativ ums Geländer gewickelt. Sinnvoller Weise hatte ich den Kabelauslöser zuhause gelassen. Die Belichtungszeiten lagen so bei circa 1-3 Sekunden bei einer Blende zwischen 8 und 11.

Das waren meine ersten Erfahrung mit Feuerwerkfotografie. Es passt noch nicht alles aber so konnte ich sehen worauf zu achten ist. Beim nächsten mal wirds besser…

Aber nun endlich die Fotos:

Da ich nicht Fotografie studiere, haben diese beiden Dinge erstmal nichts miteinander zu tun. Aber wie ist das noch, wenn man unmotiviert ist, findet man bei allem einen Weg es mit dem Hobby zu verknüpfen.

In meiner Arbeit wird ein Umbau an einer defekten Pumpe bearbeitet. Die defekten Teil wurden mir übergeben. Und da man ja dem Leser vermitteln muss worum es geht mussten Fotos her. Das kam mir natürlich nur recht! Gut das die zerstörten Pumpenteile noch aufgetaucht sind!!Tja, aber jetzt habe ich einige Metallteile in Formaten von 20 mm x 50 mm bis 100 mm x 100 mm. Und jetzt???

Bisher habe ich mich nie mit dem Thema Produktfotografie beschäftigt. Wie bekomme ich die Teile so ausgeleuchtet, dass sie sich plastisch aus der Seite meiner Bachelorarbeit (war ja eigentlich der Grund…) abheben. Und das auch noch mit teils glänzenden Metallstücken. Kurz siegte die Vernunft (bezogen auf die Arbeit) und ich nahm einen Durchlichtschirm zur Hand. Das Ergebnis gefiel mir ganz und gar nicht.  Zu ungleichmässig ausgeleuchtet und zu harte Schatten. Diese Versuche habe ich hier im Büro gemacht. Also zum Feierabend den Schrott eingepackt, in der Hoffnung, mehr raus holen zu können. Zuhause angekommen kam mir dann die Idee einen zweiten Schirm hinzu zu nehmen, und wie ein Zangenlicht zu nutzen. Um den Untergrund schön weiß zu haben hab ich einfach (war gerade nichts anderes parat) ein weißes Blatt genommen.

Also in Kurzfassung:

- 2 Blitze

- je mit Durchlichtschirm

- gleiche Blitzleistung

- als Zangenlicht aufgebaut

- nah ran mit den Schirmen

- weißes Papier als Untergrund

- Schrotteile sauber ausrichten!

- von oben zwischen den Schirmen hindurch fotografieren.

Um das bildlich zu verdeutlichen, hier eine Aufbaugrafik:

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So und jetzt soll es auch endlich die Fotos zu sehen geben, die dabei zustande gekommen sind:

Wen genauer interessiert um was es sich handelt dem möchte ich hier eine kurze Beschreibung geben.
Bei den Teilen handelt es sich um Komponenten einer Schrägscheibenaxialkolbenpumpe. Eine Animation wie sie arbeitet findet man hier.

Die Bilder zeigen die Kolben mit den Gleitschuhen. Dabei ist deutlich der defekt zu erkennen. Die Kolben werden durch zu geringe Schmierung zu heiß verlieren ihre Gleitfläche und infolge davon reißt irgendwann das ganze Kugelgelenk ab.

Die anderen Bilder zeigen die Schrägscheibe. Auf dieser sieht man die Riefen die die Kolben ziehen. Bei der Pumpe kann der Winkel der Schrägscheibe verstellt werden. Auch hier sieht man eindeutig die Schäden.

Und schon wieder konnte ich ein neues Spielzeug kennen lernen. Gestern war wieder ein Usertreffen. Als Thema gab es eine kleinen Überblick über die Technik des Tilt+Shift.

Wie bei eigentlich allem Equipment hatten wir auch von diesen Objektiven wieder genug in unserer Runde.

Ich hatte die Möglichkeit das Hartblei 2,8/80 TS Superrotator einmal an meine Kamerazu schrauben und einen kurzen Test zu machen. Wir treffen uns ja im Unperfekthaus. “Wir” sind das Usertreffen Raum Essen / Ruhrgebiet des dforums.

Aber jetzt wieder zurück zum Objektiv:

Auffälligste Punkte die bei der Handhabung zu beachten sind ist die manuell am Objektiv einzustellende Blende (die auch nicht an die Kamera übertragen wird!), sowie der manuelle Fokus. Das bedeutet, man ist ziemlich auf sich selbst gestellt. Da die Blende nicht an die Kamera weiter gegeben wird kann auch nicht die Halbautomatik (im Programm Av) genutzt werden. Das bedeutet man muss die Belichtung im Modus M selbst einstellen.

Hat man nun den Fokus gesetzt und die Belichtung herausgefunden kann man dann anfangen am Rad zu drehen… :D

Für mich war die Shift-Funkstion nicht so von interesse und so habe ich nur die Tilt-Funktion getestet. Testen hieß in diesem Fall weniger die technische Qualität zu testen sondern den Effekt kennen zu lernen. Die Beispielfotos zeigen keinen Aufbau oder ähnliches sondern zeigen lediglich wie die Schärfeebene verändert wird. Das Objektiv wurde beim ersten Foto um etwa 5° nach unten “getiltet” Um die Schärfeebene circa auf die Tischplatte zu schwenken. Das zweite zeigt die neutrale Einstellung.

Na da hab ich doch endlich wieder was zu schreiben. Gestern wollte ich zum Düsseldorfer Flughafen. Dort war der neue Airbus A380 der Lufthansa 2 Stunden zu Besuch. Bei sowas wollte ich nicht ohne Kamera los. Naja notgedrungen, weil 85mm Brennweite etwas wenig sind musste mein Sigma 100-300 4,5-5,6 herhalten. Dieses Objektiv meide ich meist lieber. Seit ich mit der 350D unterwegs bin habe ich noch kein scharfes Foto mit der Linse gamacht. Alles was aus dem Glas raus kommt ist matschig und kontrastarm. Daher bemühe ich mich diesen Brennweitenbereich zu meiden.
Aber zurück zu Geschichte: Bevor wir losgefahren sind mal eben schnell die Kamera mit der Linse in die Tasche gepackt…
…Moment…
…nicht zu “schnell”! Und erst recht nicht “mal eben”! Beim ansetzen des Teles rastet dies nicht richtig ein und löst sich beim wegstecken der Kamera und erfährt die Wirkung der Erdbeschleunigung…SCHOCK!!! Schnell wieder aufgehoben und richtig angesetzt. Schnell mal aus dem Fenster den AF rennen lassen -> Egal was im AF-Sensor auftaucht fährt der AF erst nach unendlich und dann zu Nahgrenze. Naja egal ich muss los…muss ich wohl per Hand am Fokus drehen.
Am Flughafen angekommen (wir waren etwas zu spät…) kamen wir dann irgendwann auf dem Dach von P7 an. Das Parkhaus liegt zwischen den Terminals und dem Bahnhof und hat recht gute Sicht auf den Flughafen. Was mir erst jetzt auffiel war der dunkle Sucher. Natürlich hat die 350D mit nem Objektiv mit Blende 5,6 nen dunklen Sucher. Aber der Sucher war wirklich dunkel. Das Objektiv hat die Blende nicht wieder geöffnet! Naja kaputter kann ichs wohl nicht machen dachte ich mit und stellte in Av Blende 22 ein und drückt dann nervös auf die Abblendtaste (jetzt weiß ich auch wofür man die benötigt ;) ) und siehe da der Sucher wurde noch dunkler und als ich losließ ging die Blende wieder ganz auf. Der AF arbeitete wieder!
Das Objektiv ist gerettet. Aber die Freude hält sich in Grenzen wenn ich Fotos mit der Linse sehe. Ich wünsche mir ein neues Tele. Wäre das alte wirklich kaputt gewesen hätt ich wenigstens ein echtes Argument gehabt…

Fazit:
-Objektive nicht fallen lassen
-kein AF bei zuer Blende
-kein neues Objektiv…

Was dann trotzdem noch den Weg auf den Sensor gefunden hat seht ihr hier.

Es ist einfach irre was mittlerweile technisch drin ist. Dieses Video zeigt das eindrücklich. Man läd ein Foto hoch wählt den Ausschnitt und schon ist man der Held der Welt. Man ist das heutzutage leicht ein Held zu sein. Selbst ich kann das…